Lemongrass

Die Heimat von Leomangras oder auch Zitronegras, das zur Familie der Süßgräser gehört, sind die Tropen. Die glatten bläulich-grünen Blätter des Zitronengrases bestehen aus einer kurzen geschlossenen Blattscheide und einer langen, offenen Blattspreite, die bis zu 1,5 Meter lang wird und am Ende elegant überhängt. Bis zu 1,2 Meter ausladende Grasbüschel bilden die scharfkantigen Blätter, die aromatisch nach Zitrone duften, wenn man sie zwischen den Fingern reibt. Die Basis der Blätter ist verdickt, da neue Blätter in der Blattscheide des jüngsten Blattes wachsen. So entsteht ein Ring aus zwiebelartig ineinander geschachtelten Blättern, wobei außen die ältesten Blätter stehen. Was wir als Halm bezeichnen, ist der Stängel der Graspflanze. Von diesem, durch verdickte Wachstumspunkte - die Internodien - gegliederten Halm zweigen die Blätter und Blüten ab. 

Die langen, frischen Blätter werden in vielen Ländern Asiens (zum Beispiel in Thailand) auch für die Zubereitung durstlöschender Teegetränke verwendet. Die Stiele werden mit kochendem Wasser überbrüht, damit sich die ätherischen Öle besonders gut lösen. Zitronengras verleiht Kräuterteemischungen eine exotische Note. Lemongras wird auch in anderen nichtalkoholischen Getränken verwendet. Der Geschmack von Zitronengras ist frisch und zitronenartig mit einem Hauch von Rosenduft. Es verleiht damit dem Tee ein besonders rundes Aroma. 

 

Das im ätherischen Öl des Zitronengrases enthaltene Citral wirkt in hoher Dosierung beruhigend, schmerzlindernd, antibakteriell und fungizid. Die asiatische Volksmedizin nutzt Zitronengras deshalb bei nervösen Unruhezuständen und fieberhaften Erkrankungen. Als Zutat in Teemischungen wirkt es appetitanregend und hilft bei Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen. Auf die Haut aufgetragen, wehrt der zitronige Duft Insekten ab.

Im Mittelalter kam Zitronengras mit den Karawanen aus dem tropischen Asien nach Europa. Hier fand es Verwendung beim Bierbrauen und zur Herstellung von Gewürzwein. Wirkliche Bekanntheit erlangte Lemongrass in unserem Kulturkreis allerdings erst in den 1980er Jahren, als Duftlampenöl, aber auch als Zutat der immer beliebter werdenden asiatischen Gerichte.

Vor allem die Küchen Südostasiens und Sri Lankas nutzen Lemongrass traditionell als Gewürz, und zwar frisch, weil das getrocknete Gras ein sehr viel geringeres Aroma besitzt. Dazu verwenden sie die saftige, verdickte Basis der Blätter, die am meisten ätherisches Öl enthält. Sie schneiden das weiße Innere klein und mischen es unter die Speisen. Ältere, holzige Stängel kocht man besser weich geklopft im Ganzen mit und fischt sie vor dem Servieren heraus. Die frischen Blätter in kaltes Wasser gestellt ergibt ein erfrischendes durstlöschendes Getränk.


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