Teegebäck

In Ostfriesland gab es bestimmte Kuchensorten zum Tee. Da war der Butterkuchen, warm aus dem Ofen direkt serviert, so wie er vom Blech kam; der ostfriesiche Schneckenkuchen mit vielen Rosinen oder der Rosinenstuten vom Bäcker, der mit Butter bestrichen ebenfalls warm serviert wurde. Um Neujahr herum werden auch oft Neujahrskuchen zum Tee angeboten.

Hier einige Rezepte für typische ostfriesische Kuchen:

Ostfriesiche Küppeltorte:

6 Eigelb, 6 Löffel saure Sahne, 6 Löffel Zucker verrührt man gut mit einander, knetet dann so viel Mehl hinein, dass man einen lockeren Teig erhält, dan man ausrollt und in kleine viereckige Stücke schneidet, um sie in Schmelzbutter goldgelb zu backen. Dann läutert man 375g Zucker, fügt 250g feingeschnittene Sukkade, geriebene Zitronenschale und gestoßene Vanillie hinzu, rührt schnell die Teigstückchen mit durch und rührt die Masse fest in eine mit Zuckerwasser ausgespülte glatte Form. Man stellt die Torte über Nach kühl, bevor man sie stürzt und hält dazu die Form einen Augenblick unter Wasser.

Ostfriesischer Butterkuchen:

500g Mehl werden in eine Schüssel gegeben, wobei in der MItte eine Vertiefung geformt wird. Dort hinein gibt man ca. 50g Hefe, die in etwas warmer Milch verrührt wurde. Die Vertiefung wird mit Mehl aufgefüllt und das ganze danach ca. 20-30 Minuten warmgestellt. Danach werden 1/4l erwärmte MIlch, ca. 100g Zucker, 100g Butter und eine Prise Salz mit dem Teig verrührt. Dann gibt man ein Ei hinzu und schlägt den Teig solange bis er sich löst. Nach weiteren zwanzig Minuten kann der Teig ausgerollt werden und auf ein vorgefettetes Backblech gelegt werden. Mit der Gabel werden an mehreren Stellen Löcher hineinstoßen. Als Belag wird mit einem Pinsel weiche Butter aufgestrichen und das ganze mit Zucker und Zimt bestreut. Nun kann der Teig goldbraun gebacken werden.


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